Spendenaufruf

Hilfe für die Schnurries

21. Dezember 2023 / Stephan Post
zuletzt aktualisiert am: 21. Dezember 2023

Im Winter auf Teneriffa

Wer uns auf Instagram folgt, der weiß, dass ich jetzt bereits seit Mitte Oktober auf der kanarischen Insel Teneriffa lebe. Angefangen hat alles damit, dass Susi und ich mal wieder einen traditionellen Flug-Urlaub ohne den LKW machen wollten. Also haben wir uns ein Ferienhaus auf Teneriffa bei booking.com gebucht, einen Mietwagen geklickt und dazu die entsprechenden Flüge gebucht. Nach zwei Wochen hat Susanne dann leider den Rückflug nach Hamburg antreten müssen und ich durfte (nach einiger Überzeugungsarbeit) hierbleiben.

Also habe ich mein Home-Office kurzerhand hierher verlegt, um dem garstigen Hamburger Winterwetter zu entfliehen. Ich bin ja in der privilegierten, glücklichen Lage, meine Projekte zu 100 % Remote durchführen zu können.

Als Standort habe ich mir das kleine Örtchen Poris de Abona, fern ab von den Remmi-Demmi-Touristenzentren im Süden, an der Ostküste der Insel ausgesucht. Poris de Abona auf Google Maps. Aktuell habe ich hier ein Apartment im "Club Casa Blanca" angemietet. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Ferienanlage, die inzwischen in eine private Eigentümergemeinschaft (auf Spanisch: "Urbanisation") umgewandelt wurde. Mit allem Bims und bumms, was man so aus einer Touri-Ferienanlage kennt: Minigolfanlage, einem Tennisplatz, drei Pools und so weiter.

Und es gibt 18 Katzen, die in dieser Ferienanlage inzwischen leben. Und wer uns kennt, der weiß, wie sehr wir Katzen lieben. Gegenüber von meinem Apartment befindet sich eine Futterstelle, die von einer, super-netten, älteren deutschen Dame täglich mit frischem Wasser und frischem Futter versorgt wird. Es dauerte natürlich nicht lange, bis wir ins Gespräch kamen. Gut, die ersten drei Tage haben wir uns in gebrochenem Spanisch unterhalten (weil mein Spanisch ist wirklich nicht gut) bis wir merken, dass wir beide aus Deutschland kommen und uns ja viel besser auf Deutsch unterhalten könnten. :D

Sie erzählte mir, dass sie seit ein paar Jahren diese 18 hier lebenden Katzen täglich versorgt. Dabei handelt es sich ausschließlich um ausgesetzte Tiere, die alle ein mehr oder weniger großes Trauma aufweisen, weswegen sie auch kaum zu streicheln sind. Ferner erzählte sie mir, dass es einen in Deutschland eingetragenen, gemeinnützigen Verein gibt um die Kosten für Tierarztbesuche, Kastrationen sowie Futter für die Schnurris tragen zu können.

Da ich dieses Engagement wirklich sehr toll finde, habe ich unsere aktuelle Steuerlast für 2023 sofort mit einer Spende reduziert.

Information über die Tierschutzarbeit in der Urbanisation Casa Blanca

Nachfolgend ein Auszug aus einem offiziellen Schreiben des Vereins:

Im November 2000 wurde der Verein „Hilfe für Tiere e.V“ gegründet. Der Verein ist im Vereinsregister in Deutschland eingetragen. Seine Tätigkeit erstreckt sich laut Satzung auf Teneriffa, insbesondere auf das Gebiet von Arico, Poris de Abona und die Urbanisation Casa Blanca.

Mit der Gründung dieses Vereins wurde die Tierschutzarbeit fortgesetzt, die im Jahre 1989 durch eine Eigentümerin im Club Casa Blanca, Frau Heidrun Rauch, mit großem persönlichen Einsatz begonnen wurde.

Verbunden damit waren umfangreiche Kastrationsmaßnahmen, gesundheitliche Kontrolle und Fütterung der frei laufenden Katzen sowie Vermittlungsaktionen für die Tiere, für die eine Haltung im CCB nicht möglich war. Damit wurde reagiert auf die Verhältnisse in Club vor 1989 mit über 150 frei laufenden, unkastrierten Katzen und immer wieder auch streunenden Hunden mit allen sich daraus ergebenden Problemen.

In den mehr als zwanzig Jahren des Bestehens des Vereins wurden gute Erfolge erzielt. Der Gesamtbestand an Katzen liegt jetzt zwischen 20 und 25 Tieren, von der etwa ein Drittel ein Zuhause bei Eigentümern gefunden hat. Für ausgesetzte Hunde, die im Club nicht gehalten werden können, wurde in Kooperation mit anderen Tierschutzvereinen ein neues Zuhause für die Tiere gesucht.

Um diese gute Bilanz nicht zu gefährden, ist es notwendig, die Tierschutzarbeit kontinuierlich fortzuführen.

Dazu gehören vorrangig die Kastrationsmaßnahmen, die Vermittlung von Tieren in private Haushalte sowie eine kontrollierte Eingliederung von Neuzugängen. Wobei gesagt werden muss, dass es immer wieder zu Problemen kommt, weil im Außenbereich des Clubs oder im Club selbst Tiere ausgesetzt werden, sowohl Katzen als auch Hunde, die von ihren Eigentümern hier auf diese Weise „entsorgt“ werden.

Der seit 1989 erreichte Gesamtbestand an Katzen im Club Casa Blanca selbst, die durch den Verein oder in den Wohnungen von Eigentümern versorgt werden ist gering, verglichen mit den Zuständen in den Anfangsjahren des Clubs. Und diese gegenüber früher geringe Anzahl ist notwendig, um die Ratten- und Mäuseplage im Club in Grenzen zu halten.

Und die Anzahl ist so bemessen, dass die Tierfreunde, die die Anwesenheit einer Katze in ihrem Umfeld als Bereicherung empfinden, und die Menschen, die Tiere, speziell Katzen, nicht mögen, ihre Anwesenheit aber trotzdem tolerieren können, zu einem gewissen Gleichgewicht der Interessen gelangt sind. Mit diesem Gleichgewicht der Interessen sollten Mensch und Tier harmonisch miteinander leben können.

Der Verein würde sich deswegen freuen, wenn er durch den Vorstand des CCB, sowie durch die Eigentümer und Gäste in der Urbanisation Casa Blanca in seiner Arbeit weiterhin unterstützt wird.

Im Dezember 2023

Wir wollen helfen

Ich schreibe diesen Artikel am 21. Dezember 2023. Weihnachten steht vor der Tür und das Jahr ist bald vorbei. Wie so oft zu dieser Zeit denkt man darüber nach etwas Gutes zu tun und irgendwem ein wenig zu spenden. Entweder dem WWF, dem NABU, oder sonstigen Organisationen. Mein Problem mit diesen großen Organisationen ist, das ich nicht sicher bin, dass meine Spende zu 100 % auch bei den Bedürftigen ankommt, sondern ein Teil in Verwaltung, der Bezahlung von Angestellten, Mieten, oder sonstigen Kosten versickert.

Das ist bei diesem o.g. Verein nicht der Fall. Wie mir gesagt wurde arbeiten alle Mitglieder ehrenamtlich. Das gespendete Geld kommt also zu 100 % bei den süßen Katzen in Form von Futter oder Tierarztbesuchen an.

Die Empfänger

Nachfolgend ein paar Bilder von den glücklichen Empfängern eurer eventuellen Spende.

Bewohner1
Bewohner2
Bewohner3
Bewohner4
Bewohner5
Bewohner6
Bewohner7

Wie könnt ihr spenden?

Leider hat der Verein (noch) keine PayPal Adresse oder ähnliches, sodass aktuell nur die Überweisung per Bankverbindung möglich ist. Für eure Steuererklärung reicht der Überweisungsbeleg, um den Betrag zu 100 % von der Steuer als Spende absetzen zu können. Wem das zu aufwendig ist, der kann an unsere PayPal Adresse spenden und wir das leiten das Geld weiter. Dann habt ihr allerdings keine Spendenbescheinigung die ihr von der Steuer absetzen könnt.

Wenn eine Spendenbescheinigung für also euch nicht wichtig ist, ihr einfach nur Gutes tun wollt und uns vertraut, dann gerne unter dem Betreff: Hilfe für Tiere e.V. an unser PayPal Konto etwas schicken. Es müssen auch keine Unsummen sein. Die Katzen freuen sich über jeden Euro.

Wir versprechen euch hoch und heilig, die Knete nicht "zu versaufen", sondern sofort und umgehend an den Verein weiterzuleiten :)

PayPal von TripUnlimited

PayPal von Trip Unlimited

Bankverbindung des Vereins

Bankverbindung
cajasiete / Poris de Abona
KtoNr.: 3076 0070 40 2169411713
IBAN:ES 6830 7600 7040 2169 4117 13
BIC: BCOEESMM076

DANKE

Susanne, Stephan, Mini & die Katzen von Poris de Abona danken Euch vielmals für Eure Unterstützung! Miau!

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